Die Kriege

In den Napoleonischen Kriegen ist meines Wissens kein Ahrdorfer gefallen, ebenso im Frankreich - Feldzug 1870/71. Dort ist Ahrdorf also glimpflich davongekommen.

Im Bruderkrieg zwischen Österreich und Preußen um die Vorherrschaft um Deutschland fiel in der Schlacht bei Königgrätz am 03.07.1866 der Ahrdorfer Johann Müller (* 06.03.1838), Sohn von Johann Müller und Anna Maria Bovy.

Im ersten Weltkrieg hatte Ahrdorf dann schon einige Opfer mehr zu beklagen und im zweiten Weltkrieg hat es Ahrdorf besonders hart getroffen. Das lag zum Teil daran, dass im Bahnhof Ahrdorf eine grosse Menge an Kriegsmaterial verladen und an die Front gebracht wurde (und Ahrdorf deshalb ein beliebtes Ziel alliierter Bomber war), zum anderen aber auch an zwei besonders schwarzen Tagen in der Geschichte Ahrdorfs, an dem viele Ahrdorfer ihr Leben verlieren sollten - der 11. September 1944 und der 25.12.1944. Auf die Geschehnisse dieser beiden Tage gehe ich aufgrund der Tragweite der Ereignisse gesondert ein.

Aufgrund dieser Ereignisse nannte man Ahrdorf auch “Das Dorf der Witwen”

Interessant ist auch das Schicksal des deutschen Jagdfliegers Günther Rennwanz, der am 27.12.1944 bei Ahrdorf abstürzte.

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